Ausstellung 2019

TONAUFTON

Bilder und Skulpturen von Judith Kaffka
Zwei Stimmen und Piano mit Irene Dingeldein, Miriam Deuble, Silvia Kristina Hadorn
Lesung: Fremde Freunde mit Tom Kaffka, Silvia Jost, Andreas Berger

Farbe, Textur und Form, Schicht für Schicht wachsen die Dinge aus ihrer Bewegung. Ein immer fortwährender Prozess, der sich nicht aufhalten lässt. Ein Zusammenspiel im Raum. Eingeflochten habe ich zu dieser Ausstellung auch Gesungenes von zwei Stimmen, Pianoklänge und eine Lesung von Texten aus Gestern und Heut. All das begegnet sich hier und aus Vergangenem wächst Ton auf Ton in ein Bild vom Heut.
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Porifera
(Steinzeugton glasiert)
Porifera ist eine Form aus der Natur, ein Schwamm. Ich baue sie aus Steinzeugton, Schicht auf Schicht, ausgehend von einer Schale, mit dem Daumen geformt, auf. Dabei verändert sich die ursprüngliche Grundform Schicht für Schicht.
Immer auf der Suche nach einer Form aus der Natur stammend, die ich selbst empfinde. Das räumliche Entstehen ihrer Form ist ein stetiger Prozess. Eine Idee wächst durch meine Hände zu sich selbst in ihre eigene Gestalt.
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Wolkental
(Acryl auf Leinwand)
Fesselnde Weite einer Landschaft. Ich komme nicht umhin, sie in meinen Bildern darzustellen.
Der Blick von hier nach dort. Aus der Nähe in die Ferne. Ins Weite schauen. Der Augenblick wann ein Bild fertig ist, lässt sich für mich nicht klar bestimmen, ich muss ihn irgendwann entscheiden. Ein lebendiger Prozess, wie das Erlebnis selbst, das mich zum Motiv führt.
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Pot à Fleur
(Steinzeugton glasiert)
Dieses Gefäss ist aus dünnen Tonstreifen aufgebaut und eine angenehme Arbeit für mich, weil die endgültige Form erst beim Modellieren entsteht.
Danach, beginne ich mit den Details, der Verzierung. Jetzt entsteht der eigentlich sichtbare Charakter vom Gefäss. Ich arbeite so lange an ihm, bis eine stimmige Verbindung zwischen dem Objekt und mir entstanden ist.